Pflegezusatzversicherung

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PFLEGE · FINANZIELLE VORSORGE · LANGFRISTIG PLANEN

Wer im Pflegefall Unterstützung braucht, möchte die finanziellen Möglichkeiten kennen. Eine Pflegezusatzversicherung kann die Pflegepflichtversicherung ergänzen. Gemeinsam besprechen wir, welche Vorsorge zu Ihren Einkünften, Rücklagen und Wünschen passt.

Welche Lücke möchten Sie absichern?

Die gesetzliche oder private Pflegepflichtversicherung übernimmt nicht sämtliche Pflegekosten. Der verbleibende Bedarf hängt unter anderem von Pflegegrad, Pflege zu Hause oder im Heim, den tatsächlichen Kosten und Ihren eigenen finanziellen Möglichkeiten ab. Eine pauschale Summe passt deshalb nicht zu jeder Familie.

Ihre persönliche Planung steht am Anfang

Wir betrachten vorhandene Ansprüche, regelmäßige Einkünfte und Rücklagen gemeinsam mit Ihnen. Danach besprechen wir, welchen monatlichen Betrag Sie zusätzlich absichern möchten und welcher Versicherungsbeitrag langfristig in Ihr Budget passt. Dabei geht es auch um Ihre Wünsche zur Betreuung und zur Unterstützung durch Angehörige.

Drei Formen mit unterschiedlichen Regeln

  • Pflegetagegeld: ein vereinbarter Geldbetrag entsprechend den Bedingungen und dem Pflegegrad; die Verwendung ist grundsätzlich frei.
  • Pflegekostenversicherung: Erstattung nachgewiesener, versicherter Pflegekosten innerhalb der vereinbarten Grenzen.
  • Pflegerente: eine vereinbarte Rentenleistung, wenn die vertraglichen Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit erfüllt sind.

Die Bezeichnungen allein reichen für einen Vergleich nicht aus. Wichtig sind der konkrete Leistungsbeginn, die Höhe in den einzelnen Pflegegraden und die Bedingungen für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

Diese Fragen klären wir vor einer Entscheidung

  • Welche Leistung ist bei Pflege zu Hause und im Pflegeheim vorgesehen?
  • Wie verteilen sich die versicherten Beträge auf die Pflegegrade?
  • Werden Leistungen ohne einzelne Kostennachweise ausgezahlt?
  • Ist eine Beitragsbefreiung im Pflegefall vereinbart?
  • Welche Anpassungsmöglichkeiten und möglichen Beitragsänderungen gibt es?
  • Was passiert, wenn Sie den Beitrag später nicht mehr tragen können?

Langfristig tragbare Beiträge sind entscheidend

Eine hohe Leistung hilft wenig, wenn der Vertrag später aus finanziellen Gründen beendet werden muss. Planen Sie den Beitrag auch für Zeiten mit geringeren Einkünften ein. Bestehende Verträge kündigen Sie bitte erst, nachdem die Folgen und ein möglicher neuer Schutz geklärt sind.

Gesundheitsfragen vor dem Abschluss klären

Viele Tarife enthalten Gesundheitsfragen. Maßgeblich sind die konkreten Fragen und Zeiträume im Antrag. Antworten Sie vollständig und wahrheitsgemäß. Vorhandene Diagnosen, Behandlungen und empfohlene Maßnahmen besprechen wir vorab. Bei Bedarf prüfen wir, ob eine anonyme oder pseudonymisierte Risikovoranfrage bei passenden Versicherern möglich und sinnvoll ist. Eine Voranfrage ersetzt weder die Antragstellung noch eine Annahmezusage.

Häufige Fragen

Braucht jeder eine Pflegezusatzversicherung?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wir betrachten Ihre finanziellen Möglichkeiten, Ihre Prioritäten und den gewünschten Schutz. Eigene Rücklagen und andere Vorsorgeformen gehören ebenfalls in die Planung.

Ist die Leistung in allen Pflegegraden gleich?

Das hängt vom Vertrag ab. Gerade die Staffelung der Leistungen ist ein wichtiger Vergleichspunkt. Lassen Sie sich die Beträge für jeden Pflegegrad erklären.

Reicht eine staatliche Förderung als Auswahlkriterium?

Nein. Auch bei geförderten Angeboten betrachten wir die konkreten Leistungen, Voraussetzungen und den Gesamtbeitrag. Eine Förderung beantwortet noch nicht die Frage, ob der Vertrag zu Ihrem Bedarf passt.

Ihre Beratung zu Pflegevorsorge

Wir besprechen Ihre Wünsche, vorhandene Verträge und die nächsten Schritte – vor Ort oder online. Nutzen Sie den festen Terminbutton oder rufen Sie unter 0341 23064750 an.

Stand: 8. Oktober 2026. Für Gesundheitsangaben gilt § 19 VVG.